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Monika von der Linden

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04
Jul

Abstand halten und Masken tragen

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In Kenia gelten die gleichen Regeln wie in der Schweiz, damit die Ausbreitung des Coronavirus so weit als möglich eingedämmt werden kann. Deshalb ist es auch im Rhein-Valley Hospital selbstverständlich, dass ein Abstand von zwei Metern eingehalten wird. Ausserdem tragen erwachsene Patienten Atemschutzmasken

Im Juni sind bereits vier Monate vergangen, seitdem die erste Infektion mit dem Coranvirus bei einem Kenianer nachgewiesen wurde. Siet diesem Tag stehen alle Menschen im Land vor der grossen Herausforderung, dazu beizutragen, die Ausbreitung möglichst zu verhindern.

 

Die Regierung hat ein Paket von Massnahmen erlassen, das auch den Betrieb des Rhein-Valley Hospitals betrifft. Diese Regeln einzuhalten, ist unabdingbar, damit zum Beispiel junge Mütter und ihre Babys, ohne ein allzu grosses Risiko einzugehen, behandelt werden können.

So können Babys und Kleinkinder weiterhin untersucht und geimpft werden. Auch in der Coronakrise ist es wichtig, die Kinder vor alltäglichen Krankheiten zu schützen.

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04
Jun

Aus dem Spitalalltag

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Auch in Zeiten der Corona-Pandamie muss sich das Team des Rhein-Valley Hospitals mit anderen Problemen befassen. Mitte Mai erreichte den Vorstand in der Schweiz ein Bericht aus dem Alltag des Spitalbetriebes.

Es hatte stark geregnet. Folglich gab es Überschwemmungen, die grosse Schäden anrichteten. Sie zerstörten Eigentum und Nahrungsmittel. Wegen der beschwerlichen Bedingungen schafften es viele Mütter erst spät, mit ihren Babys zu den Kontrolluntersuchungen zu erscheinen.

Einige der Babys und Kleinkinder litten an grippeähnlichen Symptomen. Dies ist nicht verwunderlich. Es mangelt an warmer Kleidung, Socken und angemessenem Schuhwerk.

Wie an jedem Donnerstag wurden die Kinder auch diesmal untersucht und gewogen. Einige von ihnen erhielten die fällige Impfdosis. Es ist nicht leicht, die gebotenen Abstandsregeln einzuhalten. Doch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind darauf bedacht, sich selbst und die Patienten zu schützen. Schutzmasken zu tragen, ist deshalb selbstverständlich.

Diabeteserkrankungen nehmen zu. Sie mit Medikamenten zu behandeln, ist eine wichtige Massnahme. Darüber hinaus imformieren die medizinischen Mitarbeiter die betroffenen Patienten auch darüber, wie sie sich richtig verhalten. Sie lernen, wie es ihnen zu Hause gelingen kann, den Blutzuckerwert zu stabilisieren.

Neben der Behandlung von Patientinnen und Patienten kümmert sich das Personal auch um administrative Aufgaben. Zum Beispiel wird demnächst die jährliche Inventur durchgeführt. Dazu wird der Bestand an Lebensmitteln in der Küche mit der Buchführung verglichen. Das medizinische Personal überprüft das Medikamentenlager und kontrolliert die Ablaufdaten der Medikamente. Es nimmt den Bestand auf, so dass er im Computer erfasst werden kann.

 

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04
Jun

Jedem wird Temperatur gemessen

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Die Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Auch das Team des Rhein-Valley Hospitals hat sich auf die Pandemie einstellen müssen. Es hat einen Katalog an Massnahmen erarbeitet, mit denen sowohl die Mitarbeiter als auch die Patienten geschützt werden. Es leistet seinen Beitrag dazu, das Coronavirus in seiner Ausbreitung zu dämpfen.

Als sich das Coronavirus auch in Kenia auszubreiten begann, hat die Regierung Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. In Gebieten mit vielen Infektionen hat sie Ausgangssperren verhängt und Massentests durchgeführt. An öffentlichen Orten ist es Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen.

Nase und Mund mit einer Maske zu bedecken, ist auch für all jene Menschen obligatorisch, die das Rhein-Valley Hospital betreten.

Eine zweite Regel, die die Regierung erlassen hat und den Spitalbetrieb betrifft, ist die Überwachung der Körpertemperatur am Tor zum Areal. Ein medizinischer Mitarbeiter misst jedem Menschen, der das Gelände betritt, die Körpertemperatur. Das gilt für jene Menschen, die ärztliche Hilfe im Spital suchen oder Medikamente beziehen, aber auch für jene, die am Brunnen Trinkwasser für ihren Haushalt zapfen.

Für den Fall, dass bei jemanden ein Anstieg der Temperatur festgestellt wird, folgt eine kurze Anamnese. Ein medizinischer Mitarbeitet erhebt, ob der Betreffende sich kurz zuvor in einem vom Coronavirus betroffenem Gebiet aufgehalten hat. Weiter fragt der medizinische Mitarbeitet nach, ob der Betreffende in Kontakt mit Personen gestanden hat, die positiv getestest sind, sich in Quarantäne befinden oder Anzeichen einer Erkrankung aufweisen, wie Atembeschwerden, Halsschmerzen oder Husten.

Wird eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, werden die Betroffenen zur direkten Kommunikation mit dem Gesundheitsministerium überwiesen, damit sie im Regierungskrankenhaus für Koronafälle untersucht werden.

Das Team des Rhein-Valley Hospitals hofft auf das Beste und ist gewappnet für Schlimmeres.

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24
Dec

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Jahr

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Der Vorstand und das Team des Rhein-Valley Hospitals haben ein intensives und gutes Jahr 2019 erlebt. Zu Beginn des Jahres mussten wir Abschied von Stephan Holderegger nehmen. Es folgten mehrere Vorstandsreisen mit dem Ziel, den Fortbestand unseres Spitals zu sichern.

Auf einer dieser Reisen trafen wir auf diese Gruppe Kinder. Sie haben Lebensfreude und sie sind neugierig. Mögen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die Buben und Mädchen ihre Hoffnung nie verlieren müssen.

Der Vorstand in der Schweiz und das Team in Kenia des Spitals der Hoffnung sagen allen Spendern und Gönnerinnen Danke. Danke für Ihre idielle und finanzielle Unterstützung in allen Belangen.

Mögen Sie ein fröhliches Weihnachten feiern und gut ins Jahr 2020 gleiten.

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08
Dec

Spendenbrief ist auf dem Postweg

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In der ersten Adventswoche hat sich der Vorstand mit Helferinnen und Helfern getroffen, um den Spendenbrief zu verpacken und auf den Postweg zu schicken. Wer nicht als Spender oder Gönner in unserer Datenbank registriert ist, kann den Brief hier lesen. Wer eine Einzahlung tätigt, dessen Adresse wird automatisch aufgenommen.

 

Sehr geehrte Spender, sehr geehrte Gönnerin

Das Gesundheitswesen in Kenia hat in den letzten Jahren markante Veränderungen erfahren. Das zuständige Ministerium engagiert sich stark, damit möglichst vielen Menschen eine gute medizinische Versorgung zuteil wird. Die Regierung verdichtet das Netz medizinischer Einrichtungen und verbessert deren Ausstattung. Erst kürzlich veröffentlichte die Aufsichtsbehörde für Angehörige der Gesundheitsberufe (KHPOA) einen Inspektionsbericht, in dem Gesundheitseinrichtungen geprüft und kategorisiert wurden. Kriterien waren die angebotenen Dienstleistungen, die Gesundheitsinfrastruktur und die Einhaltung der gesetzlichen Mindeststan­dards für das Gesundheitspersonal. An die 800 Einrichtungen hielten der Prüfung nicht stand. Das Gesundheitsministerium ordnete deren Schliessung an. Das Rhein-Valley Hospital hielt der Beurteilung stand.

Diese Entwicklung veranlasste den Vorstand, eingehend zu prüfen, wo Anpassungen in unserem Spital nötig sind und wie sie umgesetzt werden können. Im Juni berichteten wir an dieser Stelle über die Reise einer Vorstandsdelegation im Frühjahr. Ziel war zu evaluieren, welche medizinischen Bedürfnisse die Bevölkerung hat und welche Massnahmen wir ergreifen müssen, damit wir unser Spital weiter erfolgreich führen können.

Im Oktober reiste erneut eine Delegation nach Kenia. Sie brachte medizinisches Gerät und viel Zeit zum Austausch mit. Gerne informiere ich Sie, welche strategischen Schritte der Vorstand beschlossen hat oder bereits gegangen ist. Vizepräsident Benjamin Pipa berichtet, wie er die Mitarbeiter in die medizinischen Geräte eingewiesen hat.

Der Vorstand in der Schweiz, mit Ruth Schäfer vor Ort, setzt sich in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern weiter unermüdlich für die ärmsten Menschen ein. Die Menschen in Kasambara-Gilgil sind nach wie vor auf sauberes Trinkwasser und eine medizinische Grundversorgung angewiesen. Beides wollen wir weiter bereitstellen.

Dank Ihres anerkennenswerten Engagements hat das Spital der Hoffnung Zukunft. Unsere Herausforderungen bleiben aber in jeder Hinsicht gross.

Vielen Dank für Ihre ungebrochene Unterstützung. Ihr Spital der Hoffnung!

Erich Kühnis Präsident RVH

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29
Oct

Tag 2: Geräte, Geschenke, Landschaft und Dankbarkeit

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Der zweite Tag der Vorstandsreise zum Rhein-Valley Hospital hatte zwei besonders froh machende Aspekte. Die Spitalmitarbeiter erhielten persönliche Geschenke und wurden in neue medizinische Geräte eingewiesen. Die Schweizer Delegation erfreute sich an der Landschaft und am Austausch mit den Mitarbeitern.

Schokolade und Sackmesser mit Gravour oder die neuen medizinischen Geräte. Den Gesichtern der Spitalmitarbeiter konnte man nicht ansehen, worüber sie sich mehr freuen. Sicher ist, das Auspacken und Testen geriet zu einem Fest.

 

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28
Oct

Vorstandsdelegation besucht das Rhein-Valley Hospital

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Aktuell besucht eine Delegation des Vorstandes des Rhein-Valley Hospitals das Spital in Kasambara-Gilgil. Am Montag trafen sich die Reisenden mit der Spitalleitung und einer Vertretung des Gesundheitsministeriums.

Ziel der Reise ist, das medizinische Angebot des Spitals entsprechend der Entwicklung im Gesundheitswesen zu optimieren. Das Treffen war geprägt von einem intensiven Austausch untereinander, von links: Nahashobn Mwangi (Sekretär des Rhein-Valley Hospitals), Vorstandsmitglieder Eveline Alder und Susanne Ganz, Maina Muhia (Spezial Pograms Director im kenianischen Gesundheitsministerium), Vereinspräsident Erich Kühnis, Eva Prevost (Gast des Vorstandes) und Vizepräsident Benjamin Pipa. Spitalleiterin Ruth Schäfer alias Mama Matata (kniet).

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21
Oct

Das Team feiert eine schöne Wertschätzung

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Anerkennung zu erfahren, ist für die meisten Menschen in Kenia nicht alltäglich. Umso grösser war dieser Tage die Freude im Team des Rhein-Valley Hospitals, als die Regierung einen Inspektionsbericht veröffentlichte. Mit einem Geschenk drückten die Spitalmitarbeiter ihre Wertschätzung gegenüber Ruth Schäfer -€“ Mama Matata -€“ aus.

Das Gesundheitsministerium der kenianischen Regierung und die die Aufsichtsberörde für Angehörige der Gesundheitsberufe (KHPOA) hatte zwischen Februar und August 2019 eine Inspektion unter den Gesundheitseinrichtungen durchgeführt. Anlass war, eine Kategorisierung vorzunehmen. Grundlage waren die angebotenen Dienstleistungen, die Gesundheitsinfrastruktur und die Einhaltung der im Gesetz geregelten Mindeststandards für das Gesundheitspersonal.

Ihrem Schreiben fügte das Ministerium eine Liste mit jenen Einrichtungen an, die diese Mindeststandard für eine Zulassung nicht erfüllen. Es sind an die 800. Das Gesundheitsministerium ordnete die Schliessung dieser Einrichtungen an. Diese können eine erneute ܜberprüfung bei den zuständigen Aufsichtsbehörden beantragen.

Jene Gesundheitseinrichtungen, die nicht auf der Liste erscheinen, bittet das Ministerium, weiter die Gesundheit in ihrer Region zu fördern. Dazu gehört das Rhein-Valley Hospita.

Welch ein gesegneter Tag.Wir sind stolz auf euch. Seit einem Jahr arbeite ich hier und kann Ihnen bezeugen, dass Sie eine gute Mutter, Mentorin und Führungskraft sind.

Dies ist ein Auszug der Dankesworte der Spitalmitarbeiter, die den Vorstand dieser Tage in der Schweiz erreichten. Angefügt waren ausserdem Fotos von einer Feier im Spital. Die Mitarbeiter überreichten Ruth Schäfer -€“ Mama Matata -€“ ein gezeichnetes Portrait.

«Hallo, mein Freund. In solchen Situationen fehlen mir die richtigen Wörter auf Englisch. Die Geschenke haben mein Herz berührt und es ist vor Freude übergelaufen. Das Bild wird einen Ehrenplatz in meinem Haus bekommen, so dass ich immer an diesen freudigen Tag erinnert werde. Es ist wirklich schön, eine so grosse Familie zu haben. Ich hoffe, wir können noch viele Jahre zusammen verbringen und mit diesem Teamgeist zusammenarbeiten. Ich bin sehr froh, eure Unterstützung zu haben. Nochmals vielen Dank, Mama Matata», schreibt Ruth Schäfer.

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07
Oct

Hundebisse und die Gefahr an Tollwut zu erkranken

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Immer wieder werden Menschen von streunenden Hunden und Katzen gebissen. Sie werden mit einem Anti-Tollwutt-Impfstoff immunisiert. Effektiver wäre es, die Tiere zu impfen. Das bleibt eine grosse Herausforderung.

Ein Patient erhielt vor etwa zehn Jahre die Diagnose, mit dem HI-Virus infiziert zu sein. Er wird derzeit mit antiretroviralen Medikamenten behandelt, um ein Ausbrechen von Aids zu vermeiden. Ende Juli wurde der Mann im Rhein-Valley Hospital an mehreren Wunden behandelt. Er war von einem Wildhund angefallen und mehrfach gebissen worden.

Medizinische Mitarbeiter des Spitals dekontaminierten die Wunden, indem sie diese mit Salzwasser wuschen. Dadurch vermochten sie gleichzeitig die Blutung zu stillen. Um einem Wundstarrkrampf vorzubeugen, verabreichten man ihm einen Tetanustoxoid-Impfstoff und begann mit der ersten Dosis der Anti-Tollwut-Behandlung.

Sofort plante das Spitalteam weitere Termine, um die verbleibenden Dosen zu verabreichen. Ausserdem kam der Klient alle zwei Tage zur Wundversorgung, bis die Wunde verheilt war.

Der Anti-Tollwut-Impfstoff ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von Tollwut nachdem ein Patient mit Hunden oder Fledermausbissen in Kontakt gekommen ist und deshalb die Gefahr einer viralen Infektion besteht. Insgesamt fünf Dosen werden gewöhnlich an den Tagen 0, 3, 7, 14, 28 und 90 nach Auftreten von Hundebissen in die Haut oder den Muskel verabreicht.

Neben der Behandlung der akuten Wunden leisten die Spitalmitarbeiter wertvolle Aufklärung. Sie wecken in Gesprächen mit der Bevölkerung das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Hunde und Katzen gegen Tollwut zu impfen. Sie suchen hierfür die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden wie dem Dorfältesten und dem Gesundheitsbeauftragten.

Es bleibt eine grosse Herausforderung, streunende Hunde und Katzen zu impfen. Denn in der Gemeinde gibt es viele Sträucher, in denen sich die Tiere verbergen.

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07
Oct

Magengeschwüre behandeln

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Die Zahl an Patienten mit Magengeschwüren oder Bluthochdruck nimmt zu. Am Beispiel einer 60-jährigen Frau zeigen wir auf, wie Ernährungsberatung und Medikation in der Behandlung kombiniert werden.

Im Juni kam eine 60-jährige Frau aus Thogonoi zur Untersuchung ins Rhein-Valley Hospital. Sie klagte über starke Kopf- und Gelenkschmerzen. Ausserdem litt sie unter Erbrechen. Die Anamese und Untersuchung der Patientin ergab einen starkt erhöhten Blutdruckwert. Eine chronische Erkrankung in ihrer Familie wart nicht bekannt.

Weiter gab die Frau an, dass ihre Bauchschmerzen nach dem Essen stärker wurden, und sie dann auch um den Nabel herum besonders druckempfindlich war.

Die im Labor ermittelten Ergebnisse bestätigten den Verdacht auf eine Ulsuskrankheit (siehe unten), die auf eine Helicobacter-pylori-Infektion, auf eine bakterielle Infektion der Magenschleimheit, zurückzuführen ist.

Zur Behandlung klärte der behandelnde Arzt die Patientin darüber auf, dass sie durch ihre Ernährung positiven Einfluss auf ihre Gesundung hat. Verzehre sie weniger Salz, wirke sich dies positiv auf den Blutdruck aus. Ebenso sollte sie weitgehend auf scharfe Nahrungsmittel verzichten.

Derzeit wird bei der Patientin wöchentlich der Blutdruck kontrolliert. Sollte der Blutdruck trotz der Diat wieder ansteigen, wird ihr ein blutdrucksenkendes Medikament verordnet.

 

Zur Erklärung:

Ulkuskrankheit (PUD) ist ein Bruch in der inneren Auskleidung des Magens oder der Speiseröhre. Man unterscheidet in Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

Anzeichen und Symptome sind Magenschmerzen, Erbrechen, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Die Erkrankung kann durch Helicobacter pylori, nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, Alkohol und Rauchen verursacht werden. Die Diagnose erfolgt durch einen H-Pylori-Test, eine Endoskopie und Schlucken von Barium. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Geschwüre zu Magenkrebs, Blutungsperforation und Verstopfung des Magens führen.

Als Behandlung eignet sich der Verzicht auf Rauchen, Alkohol und starke Schmerzmittel. Medikamente wie Omeprazol (Bildung des Magensäuresekrets wird gehemmt) werden auch zur Behandlung der Erkrankung eingesetzt.

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