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Presse News

10
Feb

Selbstverständliches wieder bewusst machen

Geschrieben von Monika von der Linden
Monika von der Linden
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Die Bevölkerung gut medizinisch zu versorgen, ist nur möglich, wenn auch die Sauberkeit gewährleistet ist. Die ordnungsgemässe Reinigung des Rhein-Valley Hospitals gehört zur selbstverständlichen Routine der Mitarbeiter.

Viele Krankheiten werden durch Erreger ausgelöst. Gerade in einem Spital treten sie gehäuft auf. Damit eine Übertragung von einem Patienten auf den nächsten vermieden werden kann, müssen hygienische Standarts eingehalten werden.

Dies galt bereits, bevor sich das Coronavirus ausgebreitet hat. Seither ist es aber noch wichtiger geworden, nicht nachlässig zu sein und immer wieder zu überprüfen, ob die richtige Reinigungsmethode angewendet wird.

Dies gewährleisten die Mitarbeiter, in dem sie zunächst die Ursache einer Infektion herausfinden. Dann ergreifen sie die geeigneten Massenahmen zur Reinigung und Abfallentsorgung.

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31
Dez

Pflanzen dienen der Seele

Geschrieben von Monika von der Linden
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Die Gärtner des Rhein-Valley Hospitals pflegen die Anlage auch in der Coronapandemie mit viel Hingabe. Sie möchten sicherstellen, dass trotz aller Einschränkungen die Blumenbeete schön gestaltet sind und Heiterkeit ausstrahlen

Es sind inzwischen zehn Monate vergangen, seit das erste Mal ein Kenianer positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Mit diesem Tag brach eine herausfordernde Zeit für alle an. In der Schweiz wie in Kenia ordneten die Regierungen einschneidende Massnahmen an, damit die Ausbreitung des Virus so weit wie möglich eingedämmt werden kann.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rhein-Valley Hospitals tun bis heute alles, was ihnen möglich ist, um die Verordnungen umzusetzten und die Menschen zu schützen – sowohl sich selbst als auch die Patienten und ihre Familien.

In dieser bedrückenden Zeit geht es aber nicht nur darum, dass die vorgegebenen hygienischen Richtlinien eingehalten werden. Es ist auch wichtig, sich um das seelische Wohlbefinden der Menschen zu sorgen.

Auch hier leistet das Team des Rhein-Valley Hospitals seinen Beitrag. Zum Beispiel hegen und pflegen die Gärtner das Krankenhausgelände. Sie halten es sauber und grün. Egal was passiert, das möchten sie gewährleisten. Auch in der Trockenzeit geben sie ihr Bestes.

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19
Dez

Nicht aufgeben und füreinander da sein

Geschrieben von Monika von der Linden
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Es ist bald Weihnachten. Ein Fest an dem alle Menschen auf der Welt ein paar Tage lang die alltäglichen Sorgen vergessen möchten. Das gilt für Christen und Nichtgläubige gleichermassen. Wir wünschen uns, dass an Weihnachten das Leid überall auf unserem Planeten eine Pause einlegt. Alle Waffen sollen schweigen, alle Menschen genug zu essen und ein gutes Obdach haben. Wir beschenken uns gegenseitig, wünschen einander gute Gesundheit und eine glückliche Zukunft.

Dieses Jahr ist vieles anders. Das Coronavirus zwingt uns in enge Grenzen. Am Fest der Liebe und Freude spüren mehr Menschen als in anderen Jahren Trauer und Einsamkeit. Viele von ihnen haben einen lieben Angehörigen oder Freund verloren, der an Covid-19 gestorben ist.

Einer dieser Zurückgelassenen ist Fred Ochola. Er lebt mit seiner Familie nahe des Rhein-Valley Hospitals ins Kasambara-Gilgil. Er hatte Arbeit und kam über die Runden. Dann infizierte sich seine Frau mit dem Coronavirus. Sie wurde krank und starb. Zurückgeblieben sind Fred Ochola und seine vier Kinder. Sie müssen nun ohne ihre Mutter aufwachsen. Und ihr Vater muss neben dem Verlust seiner Frau und der Mutter seiner Kinder auch noch verkraften, den Job verloren zu haben.

Eine weitere Folge der Pandemie.

Er kommt nicht mehr gut über die Runden. Es mangelt an allen Ecken und Enden.

Das Rhein-Valley Hospital kümmert sich um Fred Ochola und seine vier Kinder. Es gibt der Familie Lebensmittel.

Diese Unterstützung ist ein Beispiel dafür, wie wir Menschen einander in schweren Zeiten zur Seite stehen. Wir möchten dort tätig sein, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

Das ist uns nur möglich, weil wir auf viele Spender und Gönner zählen dürfen. Der Vorstand und das Team des Rhein-Valley Hospitals sagen Danke für die ideelle und finanzielle Unterstützung in allen Belangen.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie ein fröhliches Weihnachtsfest feiern können und einen guten Übergang ins Jahr 2021 haben werden.

So wie Fred Ochola nicht aufgibt und für seine Kinder da ist, so mögen auch Sie auf Menschen zählen können, die Ihnen wohlgesinnt sind. Auch wenn Sie sich an diesem Weihnachten nicht treffen können.

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Der Vorstand des Rhein-Valley Hospitals

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03
Dez

Ohne Präsenz weniger Spenden

Geschrieben von Monika von der Linden
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Den Hilfsorganisationen in der Schweiz macht es in der Coronopandemie zu schaffen, dass sie infolge der verordneten Schutzmassen den persönlichen Kontakt zu Spendern und Gönnern nicht wie gewohnt pflegen können. In einem Artikel auf dem Nachrichtenportal rheintaler.ch hat Autor Gert Bruderer unseren Präsidenten Erich Kühnis zur Lage des Rhein-Valley Hospitals befragt. Lesen Sie hier.

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29
Nov

Die zweite Welle in der Trockenzeit

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Die zweite Welle der Covid-19-Pandemie hat Kenia erreicht. Auf dem Gebiet der Gemeinde Kasambara-Gilgil sind bereits Infektionen nachgewiesen. Damit die Menschen in der Trockenzeit trotzdem Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, ist im Spital noch mehr Vorsicht geboten als zuvor.

Vom ersten Moment an, als sich das Coronvirus in Kenia auszubreiten begann, trafen die Gesundheitseinrichtungen im Land Schutzmassnahmen. Auch das Team des Rhein-Valley Hospitals auferlegte seinen Mitarbeitern und Patienten strenge Regeln. Das Virus fordert die Menschen sehr stark. Trotz aller Vorsicht breitet sich das hochansteckende Virus unaufhörlich aus.

Das Coronavirus hat sich weitläufig verbreitet, so dass heute kein Ort mehr als vor dem Virus sicher bezeichnet werden kann. Auch in der Community im Gebiet des Rhein-Valley Hospital wurden Coronainfektionen nachgewiesen. In einem Fall brach die Krankheit Covid-19 aus. Der betroffene Patient unterzog sich einer Behandlung und hält sich in seinem Zuhause auf.

Diese Entwicklung veranlasste das Team des Rhein-Valley Hospitals, die Schutzmassnahmen zu verschärfen. Sie gelten für die Community und jene Menschen, die das Areal des Spitals betreten, um zum Beispiel Medikamente zu erhalten.

Zurzeit fallen in Kenia nur minimale Mengen an Niederschlag. Es ist Trockenzeit. Die Menschen haben Durst. Auch in der schweren Zeit der Pandemie gibt das Rhein-Valley Hospital der Bevölkerung sauberes Trinkwasser ab. Der Brunnen liegt auf dem Spitalgrundstück. Folglich muss jedes Gemeindemitglied, das Trinkwasser holen möchte, eine Maske aufsetzen.

Damit jederzeit der gebotene Abstand gewahrt wird, achtet ein Sicherheitsmitarbeiter darauf, dass nicht zu viele Menschen das Spitalgeländer gleichzeitig betreten und jeder eine Maske trägt. Die anderen warten vor dem Tor auf Einlass.

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21
Nov

Nebenwirkungen der Coronapandemie

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Guten Mutes und voller Tatendrang kehrte die Vorstandsdelegation im vergangenen Herbst von ihrer Keniareise zurück. Alle Erfahrungen und Anzeichen wiesen darauf hin, dass das Gesundheitssystem des ostafrikanischen Landes auf einem guten Weg ist. Die Regierung hatte das Netz medizinischer Einrichtungen verdichtet und deren Ausstattungen verbessert. Wir waren überzeugt davon, dass wir diesen Wandel mitgestalten und das Rhein-Valley Hospital entsprechend weiterentwickeln würden. Die Delegation hatte sich mit den Mitarbeitern vor Ort ausgetauscht und sie in neue medizinische Geräte eingewiesen. Wir berichteten im Dezember an dieser Stelle ausführlich darüber.

Wir hatten Ideen und Pläne, wie wir das Rhein-Valley Hospital fit für die Zukunft machen wollten. Doch dann kam die Corona-pandemie. Erst nach Europa und bald auch nach Afrika. Zurzeit erleben wir weltweit ein starken Anstieg der Coronainfektionen und auch die Schweiz hat sehr hohe Infektionswerte zu verzeichnen. Kenia hat schon seit längerer Zeit verschiedene Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie getroffen. Es herrscht überall eine strikte Maskenpflicht und die Schulen sind bis auf weiteres komplett geschlossen. Die Bevölkerung und auch das Gewerbe leiden sehr stark unter den negativen Auswirkungen und erhalten meistens keinerlei staatliche oder andere Unterstützungen.

Rückkehr zur Schule ist fraglich

Inzwischen weist die Kurve wieder nach unten, die der Auswirkungen auf die armen Menschen zeigt aber in die andere Richtung. Besonders Kinder und Teenager sind betroffen. Darüber berichtete das ZDF in einer Reportage im «heute journal» am 16. August: Bereits im März hatte die Regierung beschlossen, die Schule bis mindestens Januar 2021 zu schliessen.

Die Bildungslaufbahn der Kinder wurde aus dem Nichts um ein komplettes Schuljahr reduziert. Zu Hause per Fernunterricht zu lernen, ist kaum möglich. Digitale Geräte, Internetzugang und eine zuverlässige Stromversorgung fehlen. In Kenia erfüllt die Schule mehr Aufgaben, als nur Bildung zu vermitteln. Viele Kinder bekommen dort ihre oft einzige Mahlzeit am Tag. Ist die Schule geschlossen, ist es der Mittagstisch ebenso. Eltern, die im Lockdown arbeitslos geworden sind, können ihre Kinder nicht ernähren. Viel zu jung müssen sie arbeiten und sich am Lebensunterhalt der Familie beteiligen. Ob sie einst zur Schule zurückkehren, ist fraglich. Kriminalität und Ausbeutung breiten sich aus. Teenager sind als Folge von Ausbeutung und Vergewaltigung häufiger schwanger als vor der Coronapandemie.

Spitalbetrieb bleibt aufrechterhalten

Wegen der Pandemie hat der Vorstand die für November geplante Vorstandsreise abgesagt. Einen persönlichen Eindruck von den Entwicklungen im Land im Allgemeinen und in Kasambara-Gilgil im Speziellen können wir uns dieses Jahr leider nicht machen. Wir stehen aber digital in Kontakt mit Ruth Schäfer und ihrem Team.

Sie setzen sich auch unter den erschwerten Bedingungen und Regierungsvorschriften ein, um den Menschen die best mögliche Gesundheitsversorgung zu bieten. Wir geben in der schwierigen Coronazeit unser Bestes für das Spital. Aus der Schweiz heraus. Sobald wir die Möglichkeit haben, werden wir die Reise nachholen. Bei all dem, was in diesem Jahr geschehen ist und im Zuge der Pandemie noch geschehen wird, unser Leitgedanke bleibt der gleiche: Wir stellen uns weiter in den Dienst der ärmsten Menschen in der Region. Unser Spital ist eine Anlaufstelle für ihre Sorgen und Ängste.

Wir danken Ihnen, liebe Spender und Gönner, für Ihr ungebrochenes Vertrauen. Wir wissen, dass Ihr Engagement nicht selbstverständlich ist. Viele Hilfswerke beklagen einen massiven Rückgang an Spenden. Er hat bereits eine Höhe erreicht, die die Befürchtung nährt, dass etliche Projekte nicht mehr genug unterstützt werden können.

Wir setzten alles daran, dass das Rhein-Valley Hospital auch künftig das Spital der Hoffnung ist.

Wir sind weiter auf Ihre geschätzte Unterstützung angewiesen.
Liebe Spenderinnen und Spender, herzlichen Dank!

Erich Kühnis
Präsident

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06
Nov

Bezirk Nakura ist stark betroffen

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Covid-19 bringt in ganz Kenia eine Menge negativer Auswirkungen auf die Einrichtungen von Nichtregierungsorganisationen (NGO) mit sich. Der Höhepunkt der Pandemie ist noch nicht erreicht. Angst kursiert nun in den Dörfern.

Besonders betroffen ist der Bezirk Nakuru. Manche Einrichtungen mussten in der Pandemie geschlossen werden. Es fehlte ihnen an Unterstützung und der Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen. Froh können sich jene Gesundheitsbetriebe schätzen, die auf Wohltäter zählen können. Sie vermögen es, benachteiligten Menschen in der Gesellschaft zu helfen. Hierzu gehört das Rhein-Valley Hospital. Sein Vorstand sichert von der Schweiz aus die finanziellen Grundlagen des Spitals.

Gesundheitsexperten im Land machen sich Sorgen über die Ausbreitung des Coronavirus. Gründe sehen sie darin, dass viele Menschen nunmehr keinen oder nur einen massiv eingeschränkten Zugang zu sanitären Einrichtungen und Gesundheitsdiensten haben. Die Angst greift immer mehr um sich, dass sich das Virus bald in den Dörfen ausbreitet.

Die Menschen leben dort in grossen Familien und in kleinen Häusern. Abstand zu halten, ist schlicht nicht möglich. Werden zudem immer mehr Gesundheitseinrichtungen geschlossen, bleiben Erkrankte ohne medizinische Betreuung. Die unkontrollierte Ausbreitung des Virus scheint sicher.

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06
Okt

Leben mit Asthma in der Pandemie

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Seit das Coronavirus ausgebrochen ist und die Pandemie auch Kenia betrifft, haben die Menschen mit einer Grunderkrankung dort besonders Grund, sich Sorgen zu machen. Wer unter Diabetes, Asthma oder Aids leidet, muss mit einem schweren Verlauf von Covid-19 rechnen.

Deshalb rät das medizinische Personal des Rhein-Valley Hospitals ihren Patienten mit einer solchen Grunderkrankung ausdrücklich, sich wenn immer möglich keinen Allergenen auszusetzen. Symptome wie Keuchen, Husten, Engegefühl in der Brust und auch Atembeschwerden könnten bei einer Infektion mit dem Coronavirus schwerer sein. Ein ernstzunehmendes Risiko.

Die Mediziner klären ihre Asthmapatienten wiederholt und eindrücklich über das für sie richtige Verhalten auf. Sie sollen sich bewusst machen, welche Faktoren sie vermeiden können. Ausserdem lernen sie erkennen, bei welchen Symptomen sie Medikamente und in welcher Dosis einnehmen sollten, je nach Schwere und Häufigkeit der Asthmaanfälle. Treten sie häufiger als zweimal pro Woche auf, empfiehlt es sich, Medikamente mit der Benutzung eines Inhalators zu kombinieren.

Für einen grossen Teil der Patienten ist es aus finanziellen Gründen nicht möglich, sich einen Inhalator zu kaufen, über den sie für sie wichtige Medikamente aufnehmen können. Folglich wenden sich viele Asthmatiker an das Rhein-Valley Hospital, weil sie von lebensgefährlichen Attacken heimgesucht werden.

Die meisten Asthmatiker können sich keinen Inhalator leisten. Sie sind darauf angewiesen, vom Rhein-Valley Hospital unterstützt zu werden. Dort werden ihnen die lebensnotwendigen Medikamente schnell wirksam verabreicht. Sie erhalten rasch Linderung.

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03
Sep

HIV und Aids in der Coronapandemie

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Das Coronavirus beschäftigt die Menschen in Kasambara-Gilgil und im Rhein-Valley Hospital ungebrochen stark. Es darf aber nicht vergessen werden, dass die Bekämpfung des HI-Virus und die Behandlung der an Aids erkrankten Menschen nicht vernachlässigt werden darf.

Seit dem weltweiten Ausbruch des hochanstreckenden Coronavirus hat sich die Normalität auch in Kenia verändert. Besonders betroffen sind jene Kliniken, die eine umfassende Versorgung der Menschen gewährleistet, die mit HI-Virus oder Aids leben. Ihre Dienstleistungen gehören nicht zur medizinsichen Grundversorgung.

Da das Immunsystem von an Aids Erkrankten sehr eingeschränkt funktioniert, müssen diese Menschen noch mehr als andere vor dem Coronavirus geschützt werden.

Folglich hat das Team des Rhein-Valley Hospital die Unterlagen seiner HIV-Patienten geprüft und sich mit ihnen in Verbindung gesetzt. Ziel war es, herauszufinden, wie stark jeder einzelne akutell mit dem HI-Virus belastetet ist. Weiter wurde die Dauer der wöchentlichen Routineuntersuchung um drei oder vier Monate verlängert. Das heisst, die Verabreichung der Medikamente, so wie sie das Gesundheitsdepartement vorgegeben hat, ist nun länger gewährleistet.

Das Ergebnis der Reihenuntersuchung war erfreulich. Im Juli und August wurden alle Patienten vorstellig und die Unterdrückung der Viruslast kann bei jedem als gut bezeichnet werden.

Das Gesundheitsministerium hat einen weiteren Schritt bei der Ausbildung gesunder Freiwilliger der Region Kasambara unternommen. Menschen, die sowohl mit dem HI-Virus als auch mit Tuberkulose leben, soll mehr Hilfe zuteil werden. Die Freiwilligen holen die Medikamente, die für die betrofffene Gruppe bestimmt sind, in einer Einrichtung ab und bringen sie zum vorgesehenen Patienten. Dadurch können diese zuhause bleiben und sind so besser vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt.

Für die Bevölkerung Kasambara-Gilgil ist es ein Glück, auf die Unterstützung des Rhein-Valley Hospitals zählen zu können. Dadurch bleibt es ihnen möglich, sich nach wie vor in der Nähe ihres Behandlungsortes aufzuhalten.

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29
Jul

Coiffeur Kinyozi leistet Abhilfe

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Kopfhaare und Bärte wachsen auch in einer Pandemie. Was ist also zu tun, wenn alle Coiffeure geschlossen haben? Das Rhein-Valley Hospital hat für seine Mitarbeiter eine Lösung: Coiffeur Kinyozi schneidet übergrosse Bärte und zu lang gewordene Haare.

Seit dem Ausbruch der Coronapandemie hat sich Kenia verändert. Im Land ist nichts mehr so, wie es früher einmal war. In jüngster Zeit ist die Zahl der Infizierten, Erkrankten und Verstorbenen weiter gestiegen. Sie hat einen neuen Höchststand erreicht. Nicht zu vergessen ist das Gesundheitspersonal. Es sind so viele medizinische Fachkräfte betroffen wie nie zuvor. Die Ausfälle in Folge von Erkrankung oder Quarantäne führten dazu, dass einige Gesundheitseinrichtungen geschlossen wurden.

Das Rhein-Valley Hospital hält die hohen Standards in Bezug auf die Hygiene aufrecht, damit Mitarbeiter und Patienten so gut als möglich geschützt werden. Als eine wichtige Sicherheitsvorkehrung sind Mitarbeiter in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.

Folglich dürfen sie auch keinen Coiffeur mehr besuchen. Die Salons sind ohnhin alle geschlossen. Die Haare wurden also immer länger und die Bärte immer fülliger. Die Männer sahen älter aus als sie waren.

Damit man dem Wildwuchs auf dem Kopf beikommen mochte, kaufte die Spitalleitung einen Rasierer. Nun öffnet Coiffeur Kinyozi regelmässig seinen kleinen Salon und verhilft den Mitarbeitern wieder zu einer ansehnlichen Frisur.

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04
Jul

Abstand halten und Masken tragen

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In Kenia gelten die gleichen Regeln wie in der Schweiz, damit die Ausbreitung des Coronavirus so weit als möglich eingedämmt werden kann. Deshalb ist es auch im Rhein-Valley Hospital selbstverständlich, dass ein Abstand von zwei Metern eingehalten wird. Ausserdem tragen erwachsene Patienten Atemschutzmasken

Im Juni sind bereits vier Monate vergangen, seitdem die erste Infektion mit dem Coranvirus bei einem Kenianer nachgewiesen wurde. Siet diesem Tag stehen alle Menschen im Land vor der grossen Herausforderung, dazu beizutragen, die Ausbreitung möglichst zu verhindern.

 

Die Regierung hat ein Paket von Massnahmen erlassen, das auch den Betrieb des Rhein-Valley Hospitals betrifft. Diese Regeln einzuhalten, ist unabdingbar, damit zum Beispiel junge Mütter und ihre Babys, ohne ein allzu grosses Risiko einzugehen, behandelt werden können.

So können Babys und Kleinkinder weiterhin untersucht und geimpft werden. Auch in der Coronakrise ist es wichtig, die Kinder vor alltäglichen Krankheiten zu schützen.

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04
Jun

Aus dem Spitalalltag

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Auch in Zeiten der Corona-Pandamie muss sich das Team des Rhein-Valley Hospitals mit anderen Problemen befassen. Mitte Mai erreichte den Vorstand in der Schweiz ein Bericht aus dem Alltag des Spitalbetriebes.

Es hatte stark geregnet. Folglich gab es Überschwemmungen, die grosse Schäden anrichteten. Sie zerstörten Eigentum und Nahrungsmittel. Wegen der beschwerlichen Bedingungen schafften es viele Mütter erst spät, mit ihren Babys zu den Kontrolluntersuchungen zu erscheinen.

Einige der Babys und Kleinkinder litten an grippeähnlichen Symptomen. Dies ist nicht verwunderlich. Es mangelt an warmer Kleidung, Socken und angemessenem Schuhwerk.

Wie an jedem Donnerstag wurden die Kinder auch diesmal untersucht und gewogen. Einige von ihnen erhielten die fällige Impfdosis. Es ist nicht leicht, die gebotenen Abstandsregeln einzuhalten. Doch alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind darauf bedacht, sich selbst und die Patienten zu schützen. Schutzmasken zu tragen, ist deshalb selbstverständlich.

Diabeteserkrankungen nehmen zu. Sie mit Medikamenten zu behandeln, ist eine wichtige Massnahme. Darüber hinaus imformieren die medizinischen Mitarbeiter die betroffenen Patienten auch darüber, wie sie sich richtig verhalten. Sie lernen, wie es ihnen zu Hause gelingen kann, den Blutzuckerwert zu stabilisieren.

Neben der Behandlung von Patientinnen und Patienten kümmert sich das Personal auch um administrative Aufgaben. Zum Beispiel wird demnächst die jährliche Inventur durchgeführt. Dazu wird der Bestand an Lebensmitteln in der Küche mit der Buchführung verglichen. Das medizinische Personal überprüft das Medikamentenlager und kontrolliert die Ablaufdaten der Medikamente. Es nimmt den Bestand auf, so dass er im Computer erfasst werden kann.

 

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04
Jun

Jedem wird Temperatur gemessen

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Die Coronavirus hält die ganze Welt in Atem. Auch das Team des Rhein-Valley Hospitals hat sich auf die Pandemie einstellen müssen. Es hat einen Katalog an Massnahmen erarbeitet, mit denen sowohl die Mitarbeiter als auch die Patienten geschützt werden. Es leistet seinen Beitrag dazu, das Coronavirus in seiner Ausbreitung zu dämpfen.

Als sich das Coronavirus auch in Kenia auszubreiten begann, hat die Regierung Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. In Gebieten mit vielen Infektionen hat sie Ausgangssperren verhängt und Massentests durchgeführt. An öffentlichen Orten ist es Pflicht, eine Schutzmaske zu tragen.

Nase und Mund mit einer Maske zu bedecken, ist auch für all jene Menschen obligatorisch, die das Rhein-Valley Hospital betreten.

Eine zweite Regel, die die Regierung erlassen hat und den Spitalbetrieb betrifft, ist die Überwachung der Körpertemperatur am Tor zum Areal. Ein medizinischer Mitarbeiter misst jedem Menschen, der das Gelände betritt, die Körpertemperatur. Das gilt für jene Menschen, die ärztliche Hilfe im Spital suchen oder Medikamente beziehen, aber auch für jene, die am Brunnen Trinkwasser für ihren Haushalt zapfen.

Für den Fall, dass bei jemanden ein Anstieg der Temperatur festgestellt wird, folgt eine kurze Anamnese. Ein medizinischer Mitarbeitet erhebt, ob der Betreffende sich kurz zuvor in einem vom Coronavirus betroffenem Gebiet aufgehalten hat. Weiter fragt der medizinische Mitarbeitet nach, ob der Betreffende in Kontakt mit Personen gestanden hat, die positiv getestest sind, sich in Quarantäne befinden oder Anzeichen einer Erkrankung aufweisen, wie Atembeschwerden, Halsschmerzen oder Husten.

Wird eine dieser Fragen mit Ja beantwortet, werden die Betroffenen zur direkten Kommunikation mit dem Gesundheitsministerium überwiesen, damit sie im Regierungskrankenhaus für Koronafälle untersucht werden.

Das Team des Rhein-Valley Hospitals hofft auf das Beste und ist gewappnet für Schlimmeres.

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24
Dez

Fröhliche Weihnachten und ein gutes Jahr

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Der Vorstand und das Team des Rhein-Valley Hospitals haben ein intensives und gutes Jahr 2019 erlebt. Zu Beginn des Jahres mussten wir Abschied von Stephan Holderegger nehmen. Es folgten mehrere Vorstandsreisen mit dem Ziel, den Fortbestand unseres Spitals zu sichern.

Auf einer dieser Reisen trafen wir auf diese Gruppe Kinder. Sie haben Lebensfreude und sie sind neugierig. Mögen wir unseren Beitrag dazu leisten, dass die Buben und Mädchen ihre Hoffnung nie verlieren müssen.

Der Vorstand in der Schweiz und das Team in Kenia des Spitals der Hoffnung sagen allen Spendern und Gönnerinnen Danke. Danke für Ihre idielle und finanzielle Unterstützung in allen Belangen.

Mögen Sie ein fröhliches Weihnachten feiern und gut ins Jahr 2020 gleiten.

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08
Dez

Spendenbrief ist auf dem Postweg

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In der ersten Adventswoche hat sich der Vorstand mit Helferinnen und Helfern getroffen, um den Spendenbrief zu verpacken und auf den Postweg zu schicken. Wer nicht als Spender oder Gönner in unserer Datenbank registriert ist, kann den Brief hier lesen. Wer eine Einzahlung tätigt, dessen Adresse wird automatisch aufgenommen.

 

Sehr geehrte Spender, sehr geehrte Gönnerin

Das Gesundheitswesen in Kenia hat in den letzten Jahren markante Veränderungen erfahren. Das zuständige Ministerium engagiert sich stark, damit möglichst vielen Menschen eine gute medizinische Versorgung zuteil wird. Die Regierung verdichtet das Netz medizinischer Einrichtungen und verbessert deren Ausstattung. Erst kürzlich veröffentlichte die Aufsichtsbehörde für Angehörige der Gesundheitsberufe (KHPOA) einen Inspektionsbericht, in dem Gesundheitseinrichtungen geprüft und kategorisiert wurden. Kriterien waren die angebotenen Dienstleistungen, die Gesundheitsinfrastruktur und die Einhaltung der gesetzlichen Mindeststan­dards für das Gesundheitspersonal. An die 800 Einrichtungen hielten der Prüfung nicht stand. Das Gesundheitsministerium ordnete deren Schliessung an. Das Rhein-Valley Hospital hielt der Beurteilung stand.

Diese Entwicklung veranlasste den Vorstand, eingehend zu prüfen, wo Anpassungen in unserem Spital nötig sind und wie sie umgesetzt werden können. Im Juni berichteten wir an dieser Stelle über die Reise einer Vorstandsdelegation im Frühjahr. Ziel war zu evaluieren, welche medizinischen Bedürfnisse die Bevölkerung hat und welche Massnahmen wir ergreifen müssen, damit wir unser Spital weiter erfolgreich führen können.

Im Oktober reiste erneut eine Delegation nach Kenia. Sie brachte medizinisches Gerät und viel Zeit zum Austausch mit. Gerne informiere ich Sie, welche strategischen Schritte der Vorstand beschlossen hat oder bereits gegangen ist. Vizepräsident Benjamin Pipa berichtet, wie er die Mitarbeiter in die medizinischen Geräte eingewiesen hat.

Der Vorstand in der Schweiz, mit Ruth Schäfer vor Ort, setzt sich in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern weiter unermüdlich für die ärmsten Menschen ein. Die Menschen in Kasambara-Gilgil sind nach wie vor auf sauberes Trinkwasser und eine medizinische Grundversorgung angewiesen. Beides wollen wir weiter bereitstellen.

Dank Ihres anerkennenswerten Engagements hat das Spital der Hoffnung Zukunft. Unsere Herausforderungen bleiben aber in jeder Hinsicht gross.

Vielen Dank für Ihre ungebrochene Unterstützung. Ihr Spital der Hoffnung!

Erich Kühnis Präsident RVH

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29
Okt

Tag 2: Geräte, Geschenke, Landschaft und Dankbarkeit

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Der zweite Tag der Vorstandsreise zum Rhein-Valley Hospital hatte zwei besonders froh machende Aspekte. Die Spitalmitarbeiter erhielten persönliche Geschenke und wurden in neue medizinische Geräte eingewiesen. Die Schweizer Delegation erfreute sich an der Landschaft und am Austausch mit den Mitarbeitern.

Schokolade und Sackmesser mit Gravour oder die neuen medizinischen Geräte. Den Gesichtern der Spitalmitarbeiter konnte man nicht ansehen, worüber sie sich mehr freuen. Sicher ist, das Auspacken und Testen geriet zu einem Fest.

 

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28
Okt

Vorstandsdelegation besucht das Rhein-Valley Hospital

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Aktuell besucht eine Delegation des Vorstandes des Rhein-Valley Hospitals das Spital in Kasambara-Gilgil. Am Montag trafen sich die Reisenden mit der Spitalleitung und einer Vertretung des Gesundheitsministeriums.

Ziel der Reise ist, das medizinische Angebot des Spitals entsprechend der Entwicklung im Gesundheitswesen zu optimieren. Das Treffen war geprägt von einem intensiven Austausch untereinander, von links: Nahashobn Mwangi (Sekretär des Rhein-Valley Hospitals), Vorstandsmitglieder Eveline Alder und Susanne Ganz, Maina Muhia (Spezial Pograms Director im kenianischen Gesundheitsministerium), Vereinspräsident Erich Kühnis, Eva Prevost (Gast des Vorstandes) und Vizepräsident Benjamin Pipa. Spitalleiterin Ruth Schäfer alias Mama Matata (kniet).

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21
Okt

Das Team feiert eine schöne Wertschätzung

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Anerkennung zu erfahren, ist für die meisten Menschen in Kenia nicht alltäglich. Umso grösser war dieser Tage die Freude im Team des Rhein-Valley Hospitals, als die Regierung einen Inspektionsbericht veröffentlichte. Mit einem Geschenk drückten die Spitalmitarbeiter ihre Wertschätzung gegenüber Ruth Schäfer -€“ Mama Matata -€“ aus.

Das Gesundheitsministerium der kenianischen Regierung und die die Aufsichtsberörde für Angehörige der Gesundheitsberufe (KHPOA) hatte zwischen Februar und August 2019 eine Inspektion unter den Gesundheitseinrichtungen durchgeführt. Anlass war, eine Kategorisierung vorzunehmen. Grundlage waren die angebotenen Dienstleistungen, die Gesundheitsinfrastruktur und die Einhaltung der im Gesetz geregelten Mindeststandards für das Gesundheitspersonal.

Ihrem Schreiben fügte das Ministerium eine Liste mit jenen Einrichtungen an, die diese Mindeststandard für eine Zulassung nicht erfüllen. Es sind an die 800. Das Gesundheitsministerium ordnete die Schliessung dieser Einrichtungen an. Diese können eine erneute ܜberprüfung bei den zuständigen Aufsichtsbehörden beantragen.

Jene Gesundheitseinrichtungen, die nicht auf der Liste erscheinen, bittet das Ministerium, weiter die Gesundheit in ihrer Region zu fördern. Dazu gehört das Rhein-Valley Hospita.

Welch ein gesegneter Tag.Wir sind stolz auf euch. Seit einem Jahr arbeite ich hier und kann Ihnen bezeugen, dass Sie eine gute Mutter, Mentorin und Führungskraft sind.

Dies ist ein Auszug der Dankesworte der Spitalmitarbeiter, die den Vorstand dieser Tage in der Schweiz erreichten. Angefügt waren ausserdem Fotos von einer Feier im Spital. Die Mitarbeiter überreichten Ruth Schäfer -€“ Mama Matata -€“ ein gezeichnetes Portrait.

«Hallo, mein Freund. In solchen Situationen fehlen mir die richtigen Wörter auf Englisch. Die Geschenke haben mein Herz berührt und es ist vor Freude übergelaufen. Das Bild wird einen Ehrenplatz in meinem Haus bekommen, so dass ich immer an diesen freudigen Tag erinnert werde. Es ist wirklich schön, eine so grosse Familie zu haben. Ich hoffe, wir können noch viele Jahre zusammen verbringen und mit diesem Teamgeist zusammenarbeiten. Ich bin sehr froh, eure Unterstützung zu haben. Nochmals vielen Dank, Mama Matata», schreibt Ruth Schäfer.

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07
Okt

Hundebisse und die Gefahr an Tollwut zu erkranken

Geschrieben von Monika von der Linden
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Immer wieder werden Menschen von streunenden Hunden und Katzen gebissen. Sie werden mit einem Anti-Tollwutt-Impfstoff immunisiert. Effektiver wäre es, die Tiere zu impfen. Das bleibt eine grosse Herausforderung.

Ein Patient erhielt vor etwa zehn Jahre die Diagnose, mit dem HI-Virus infiziert zu sein. Er wird derzeit mit antiretroviralen Medikamenten behandelt, um ein Ausbrechen von Aids zu vermeiden. Ende Juli wurde der Mann im Rhein-Valley Hospital an mehreren Wunden behandelt. Er war von einem Wildhund angefallen und mehrfach gebissen worden.

Medizinische Mitarbeiter des Spitals dekontaminierten die Wunden, indem sie diese mit Salzwasser wuschen. Dadurch vermochten sie gleichzeitig die Blutung zu stillen. Um einem Wundstarrkrampf vorzubeugen, verabreichten man ihm einen Tetanustoxoid-Impfstoff und begann mit der ersten Dosis der Anti-Tollwut-Behandlung.

Sofort plante das Spitalteam weitere Termine, um die verbleibenden Dosen zu verabreichen. Ausserdem kam der Klient alle zwei Tage zur Wundversorgung, bis die Wunde verheilt war.

Der Anti-Tollwut-Impfstoff ist ein Impfstoff zur Vorbeugung von Tollwut nachdem ein Patient mit Hunden oder Fledermausbissen in Kontakt gekommen ist und deshalb die Gefahr einer viralen Infektion besteht. Insgesamt fünf Dosen werden gewöhnlich an den Tagen 0, 3, 7, 14, 28 und 90 nach Auftreten von Hundebissen in die Haut oder den Muskel verabreicht.

Neben der Behandlung der akuten Wunden leisten die Spitalmitarbeiter wertvolle Aufklärung. Sie wecken in Gesprächen mit der Bevölkerung das Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, Hunde und Katzen gegen Tollwut zu impfen. Sie suchen hierfür die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden wie dem Dorfältesten und dem Gesundheitsbeauftragten.

Es bleibt eine grosse Herausforderung, streunende Hunde und Katzen zu impfen. Denn in der Gemeinde gibt es viele Sträucher, in denen sich die Tiere verbergen.

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07
Okt

Magengeschwüre behandeln

Geschrieben von Monika von der Linden
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Die Zahl an Patienten mit Magengeschwüren oder Bluthochdruck nimmt zu. Am Beispiel einer 60-jährigen Frau zeigen wir auf, wie Ernährungsberatung und Medikation in der Behandlung kombiniert werden.

Im Juni kam eine 60-jährige Frau aus Thogonoi zur Untersuchung ins Rhein-Valley Hospital. Sie klagte über starke Kopf- und Gelenkschmerzen. Ausserdem litt sie unter Erbrechen. Die Anamese und Untersuchung der Patientin ergab einen starkt erhöhten Blutdruckwert. Eine chronische Erkrankung in ihrer Familie wart nicht bekannt.

Weiter gab die Frau an, dass ihre Bauchschmerzen nach dem Essen stärker wurden, und sie dann auch um den Nabel herum besonders druckempfindlich war.

Die im Labor ermittelten Ergebnisse bestätigten den Verdacht auf eine Ulsuskrankheit (siehe unten), die auf eine Helicobacter-pylori-Infektion, auf eine bakterielle Infektion der Magenschleimheit, zurückzuführen ist.

Zur Behandlung klärte der behandelnde Arzt die Patientin darüber auf, dass sie durch ihre Ernährung positiven Einfluss auf ihre Gesundung hat. Verzehre sie weniger Salz, wirke sich dies positiv auf den Blutdruck aus. Ebenso sollte sie weitgehend auf scharfe Nahrungsmittel verzichten.

Derzeit wird bei der Patientin wöchentlich der Blutdruck kontrolliert. Sollte der Blutdruck trotz der Diat wieder ansteigen, wird ihr ein blutdrucksenkendes Medikament verordnet.

 

Zur Erklärung:

Ulkuskrankheit (PUD) ist ein Bruch in der inneren Auskleidung des Magens oder der Speiseröhre. Man unterscheidet in Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre.

Anzeichen und Symptome sind Magenschmerzen, Erbrechen, Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit. Die Erkrankung kann durch Helicobacter pylori, nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente, Alkohol und Rauchen verursacht werden. Die Diagnose erfolgt durch einen H-Pylori-Test, eine Endoskopie und Schlucken von Barium. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Geschwüre zu Magenkrebs, Blutungsperforation und Verstopfung des Magens führen.

Als Behandlung eignet sich der Verzicht auf Rauchen, Alkohol und starke Schmerzmittel. Medikamente wie Omeprazol (Bildung des Magensäuresekrets wird gehemmt) werden auch zur Behandlung der Erkrankung eingesetzt.

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