Grundsätzlich bin ich sehr sozial und helfe gerne Menschen, die es nicht so gut haben wie ich. Als ich das Präsidium übernahm war das Projekt ja erst in den Köpfen und es galt, einen Weg zu finden, dieses spannende Projekt in einem fremden Land zu realisieren. Wer hat schon die Chance, ein Spital zu bauen und diese Aufgabe hat mich sehr gereizt. Der Weg war aber sehr steinig und ich hatte auch schlaflose Nächte. Das wichtigste für mich war aber immer, dass unser Spital ausschliesslich den ärmsten Menschen zu Gute kommt.
Es ist auch in Afrika sehr traurig, wenn viele Kinder und Erwachsene an einfachen, heilbaren Krankheiten sterben, nur weil kein Geld für die Behandlung und Medikamente vorhanden ist. Eine Kultur, den Ärmsten zu helfen, besteht in Kenia leider nicht. Ein grosses Problem ist natürlich auch die Korruption und es geht vor allem um Macht und Eigeninteresse.
Umso grösser ist heute die Freude, dass das Spital seit 1.5.2004 eine zuverlässige, medizinische Grundversorgung für die mittellosen Menschen erbringt und die Spendengelder praktisch zu 100% für diese Leistungen eingesetzt werden. Dies ist heute meine grösste Motivation, den Verein zu leiten und dazu braucht es engagierte Vorstandsmitglieder sowie die Kontrolle der Finanzen und die Spitalleitung vor Ort durch Ruth Schäfer.
Stephan Holderegger ist der Mann, auf den die Idee beruht, das Rhein-Valley Hospital ins Leben zu rufen. Im Oktober 1999 wurde dem Rheintaler mit einer Lungentransplantation ein neues Leben geschenkt. Diese persönliche Erfahrung bewegte ihn dazu, etwas schier Undenkbares in die Tat umzusetzen
" title="Stephan Holderegger ">31 Ruth Schäfer - SpitalleiterinRuth Schäfer gehört dem Vorstand Rhein-Valley Hospital mit Sitz in Altstätten, im St.Galler Rheintal, an. Sie ist die Frau, die ihr Leben mit Haut und Haar dem Spitalprojekt und damit den Menschen in Kasambara-Gilgil, in Kenia, verschrieben hat.
Dies bedeutet, Ruth Schäfer kommt heute nur noch als Besucherin ins Rheintal.
Als ich ca. 2004 mehrmals in Presseberichten las, dass der Posten des Kassiers vakant sei, griff ich zum Telefon, und ich wurde aufgenommen. Das richtige Helfen ist ja immer so eine Sache. Je mehr Hintergründe einem bekannt und bewusst werden, auch in Bezug auf die richtig grossen Mittelflüsse, desto eher denkt vermutlich jeder zwischendurch: hat doch keinen Sinn. Aber: weil wir im Kleinen etwas bewegen können (mein Anteill daran ist mehr als bescheiden...), weil wir wissen, wie es läuft und wie es eben laufen könnte, bin ich dabei. Früher wollte ich die Welt verändern. Seit ich meinen Aktionsradius schrumpfte, habe tatsächlich auch ich kapiert, dass weniger mehr sein kann - und unter uns: "die Welt verändern" war glaub weniger intensiv als im kleinen Umfeld wirklich was zu tun :-)!
" title="Monika de Miranda ">27 Robert Hangartner - BeisitzerMeine Frau Judith und ich arbeiten gerne im Hintergrund für unser Spital. Dies schon seit 2002. Wir waren mit der ganzen Familie damals in Kenia. Das angetroffene Leid bewegt uns heute noch und wir helfen so gerne mit an der weiteren Entwicklung des Spitals.
" title="Robert Hangartner ">29 Judith Hangartner - BeisitzerinMein Mann Robert und ich arbeiten gerne im Hintergrund für unser Spital. Dies schon seit 2002. Wir waren mit der ganzen Familie damals in Kenia. Das angetroffene Leid bewegt uns heute noch. Wir helfen hier gerne in diesem tollen Projekt.
" title="Judith Hangartner ">26 Monika von der Linden - PresseIch lebe mit meinem Sohn Gereon in Heerbrugg und arbeite als Redaktorin beim Rheintal Verlag in Berneck. Mein schönstes Hobby ist die Begegnung mit Menschen. Zum Vorstand des Rhein- Valley Hospitals gehöre ich seit 2006. Ich bin für die Pressearbeit zuständig. Nachdem ich im April 2006 das Rhein-Valley Hospital besucht hatte – um einen Situationsbericht zu verfassen – wurde ich derart von dem Rheintaler Projekt ergriffen, dass eine Mitarbeit im Vorstand wie selbstverständlich wurde.
Mir ist es ein persönliches Anliegen, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass auch ein kleines Projekt eine grosse Hilfe erbringen kann. Denn nicht die Grösse einer Institution ist massgebend, sondern das Einbringen persönlicher Stärken und Kompetenzen mit überzeugtem Engagement.
Um dies in meinem bescheidenen Rahmen leisten zu können, schaue ich stets auf Ruth Schäfer, die ihre Person und ihre Talente zu mehr als 100 Prozent einbringt.
" title="Monika von der Linden">28 Benjamin Pipa - MedienSeit 2006 bin ich aktiv im Vorstand des Rhein-Valley Hospitals. Als Verantwortlicher „neue Medien“ konnte ich mein berufliche Know-how für dieses tolle Projekt einsetzten.
Mein Engagement durfte ich gleich mit einer Reise nach Kenia beginnen, auf welcher ich erste Filmaufnahmen des Spitals und Ruth Schäfer realisieren konnte.
Die konstruktive Arbeit in unserem Vorstand und das enorme Engagement von Ruth Schäfer in Kenia und Stephan Holderegger hier in der Schweiz, motivieren mich jeden Tag.
Unser Spital ist ein Vorbild für andere Entwicklungsprojekte in Afrika und dies macht uns auch etwas stolz.
Eveline Alder – Kassierin
Im Jahr 2010 habe ich meine Arbeit als Kassierin im Verein aufgenommen. Ich darf von mir behaupten, dass es mir gut geht. Mein Mitwirken im Vorstand gibt mir die Möglichkeit, etwas Gutes zu tun. Ich möchte Menschen Hoffnung schenken, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen und für jedes Zeichen der Solidarität dankbar sind.